Spannungsherde

Meier, Marietta: Spannungsherde

Psychochirurgie nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Untersuchung der Geschichte der Lobotomie, die körperliche, psychische und soziale Spannungen lösen sollte, gleichzeitig aber grundsätzliche ethische, wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Fragen aufwarf, legt den Fokus auf die Schweiz, nimmt jedoch den ganzen deutsch- und französischsprachigen Raum Europas und dessen Verbindungen zur angelsächsischen Welt in den Blick. Auf diese Weise lässt sich nicht nur zeigen, wie lokale Praktiken, nationale Rahmenbedingungen und internationale Debatten ineinandergriffen. Der vielschichtige Ansatz macht auch klar, wie Subjekt-, Wissens-, Geschlechter- und Gesellschaftsordnung in der Nachkriegszeit zusammenspielten. 391 Seiten mit 22 Abb., gebunden (Wallstein Verlag 2015) leichte Lagerspuren

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Bestell-Nr.: 7201 Sprache: Deutsch Gewicht: 656 g
Sachgebiete: Geschichte der Medizin | Geschichte des 20. Jahrhunderts, übergreifende Darstellungen | Medizinische Ethik
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