Boden, Doris: Irritation als narratives Prinzip: Untersuchungen zur Rezeptionssteuerung in den Romanen Milan Kunderas
Die Arbeit analysiert die poetologischen Prämissen Kunderas und die damit korrelierenden Wirkmechanismen seiner Romane. Gezeigt wird, dass die im Text angelegte prinzipielle Ambivalenz aller Werkelemente, die auf der wechselseitigen Überlagerung illusionsbildender und -störender Elemente beruht, zu einer Rezeptionsstreuung führt, die im Rezeptionsprozess als Irritation wahrnehmbar wird. Die Analysen konzentrieren sich auf "Der Abschiedswalzer" (Valcik na rozloucenou, 1971), "Die Unsterblichkeit" (Nesmrtelnost, 1988) und "Die Identität" (L' identité, 1996). 356 Seiten, broschiert (westostpassagen; Band 4/Olms Verlag 2006)
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