Roman des Übergangs

Albarella, Paola: Roman des Übergangs

Max Frischs "Stiller" und die Romankunst um die Jahrhundertmitte [auf dem Titelblatt fälschlich: Jahrhundertwende]. Den Bezugspunkt der vergleichenden Analyse bildet vor allem Calvinos Romantrilogie "I nostri antenati", aber auch die Werke von Vladimir Nabokov, Carlo Emilio Gadda und André Gide. Die Arbeit zeigt, daß Frisch und Calvino zur Romanform finden, weil sie sich vor allem einer Kraft bedienen, die nicht unbedingt zu einer Zerlegung der Gattungsform führt, sondern diese bestätigen und bekräftigen kann: der Parodie. Die Studie konzentriert sich auf die Rolle der Parodie als transtextuelle Strategie, die eine Transformation vorsieht. Sie spiegelt einen Zustand des Transits wider, der auf Wandlung und Resemantisierung hinweist, die sich im Akt der Rezeption vollziehen sollen. So wird vor allem durch die Parodie der Roman dieser Zeit zu einem Roman des Übergangs. 192 Seiten, broschiert (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft; Band 443/Königshausen & Neumann 2003)

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Bestell-Nr.: 16583 Sprache: Deutsch Gewicht: 312 g
Sachgebiete: Allg. u. vergleich. Literaturwissenschaft | Über Max Frisch
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