Diateichismata

Sokolicek, Alexander: Diateichismata

Zu dem Phänomen innerer Befestigungsmauern im griechischen Städtebau. Um das Phänomen des Diateichismas - einer Befestigungsmauer, die durch bebautes oder unbebautes Areal ummauerter Siedlungen verläuft - zu untersuchen, stellt der Autor 61 Siedlungen vor. Der geographische Bereich erstreckt sich von der Iberischen Halbinsel bis nach Gräkobaktrien, der zeitliche Rahmen reicht vom 7. bis in das 2. Jahrhundert v. Chr. Aus der Beschäftigung mit den sog. Diateichisma-Siedlungen ergeben sich Fragestellungen, die nicht nur die bautechnischen und historischen Aspekte, sondern besonders die Organisation des Siedlungsraumes betreffen: Welche Funktion innerhalb der Siedlung übernimmt ein Diateichisma? Weisen diese Siedlungen relevante Gemeinsamkeiten auf? Welcher urbanen Nutzung waren die abgetrennten Gebiete unterworfen? Was führte überhaupt zur Errichtung von Diateichismata? Diese und darüber hinausgehende Fragen werden in der Untersuchung unter Heranziehung sowohl des archäologischen Befundes als auch der schriftlichen Überlieferung - der Begriff "Diateichisma" ist in schriftlichen Quellen aus der Zeit vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis zum 15. Jahrhundert n. Chr. über 300 Mal belegt - beantwortet. 248 Seiten mit einer mehrseitigen Tabelle und 61 Tafeln, Großformat, broschiert (ÖAI - Ergänzungshefte zu den Jahresheften des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien; Heft 11/Österreichisches Archäologisches Institut Wien 2009) leichte Lagerspuren

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Bestell-Nr.: 16834 Sprache: Deutsch Gewicht: 1,07 kg
Sachgebiete: Klassische Archäologie | Alte Geschichte | Architektur, Städtebau
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