Die Humanitäre Intervention in der ethischen Beurteilung
Hrsg. von Hubertus Busche und Daniel Schubbe. Der Band versammelt zwölf Stellungnahmen renommierter Experten, in denen - im Unterschied zur politischen und völkerrechtlichen Beurteilung - eine weitgehend ethische Beurteilung der Humanitären Intervention versucht wird, die deren Missbrauchs- und Fehlschlagsrisiken ebenso mitreflektiert wie die Dilemmata der Humanitären Intervention zwischen Politik, Völkerrecht und Ethik. Die Beiträge des Bandes gliedern sich in drei Kapitel: Historische Perspektiven auf die Beurteilung Humanitärer Interventionen; Ethische Beurteilungen der Humanitären Intervention; Ethische Beurteilungen der "Responsibility to Protect". - Angesichts der jüngsten Geschichte von Ländern, in denen schwerwiegende und umfassende Menschenrechtsverletzungen gegen die eigene Bevölkerung begangen wurden und werden, bleibt die Frage nach dem Sinn und der möglichen Legitimität sogenannter Humanitärer Interventionen von brennender Aktualität. Darf die Staatengemeinschaft, um durch Regierungsgewalt hervorgerufenes verheerendes Leid zu beenden, ihrerseits Gewalt gegen einen souveränen Staat anwenden? Und darf sie das möglicherweise sogar dann, wenn sie kein UN-Mandat hierfür besitzt? Der Sammelband wirft diese und benachbarte Fragen systematisch auf und sucht Antworten. Missbrauchs- und Fehlschlagsrisiken werden ebenso mitreflektiert wie die Dilemmata der Humanitären Intervention zwischen Politik, Völkerrecht und Ethik. Mit Beiträgen von: Lothar Brock, Hubertus Busche, Michael Haspel, Christoph Conrad Henke, Otfried Höffe, Sabine Jaberg, Skadi Krause, Wolfgang Lienemann, Jean-Christophe Merle, Peter Schaber, Bernhard Sutor und Véronique Zanetti. VIII,336 Seiten, broschiert (Mohr Siebeck 2013)
statt 79,00 € 7,90 € (inkl. MwSt., zzgl. Versand)