Die Historisierung der Herrscherbilder

Bussmann, Benjamin: Die Historisierung der Herrscherbilder

(ca. 1000-1200). Liturgische Vergegenwärtigung und historische Erinnerung im frühen Hochmittelalter: Im Laufe des frühen Hochmittelalters, vom Ende des 10. bis zum ausgehenden 12. Jahrhundert, stellte sich in den Werken der bildenden Kunst eine prozesshafte Veränderung ein, die sich als Verweltlichung der Herrscherbilder beschreiben lässt. Während zu Beginn des Untersuchungszeitraums profane historische Ereignisse - wie etwa Krönungen oder Schlachten - überwiegend mehrdeutig dargestellt sind, lassen sich diese Bildthemen am Ende des gesetzten Zeitrahmens eindeutig bestimmen. So ist beispielsweise der Bildhintergrund nun nicht mehr abstrakt gestaltet, sondern bildet häufig Architekturelemente oder Landschaften ab, die lokalisierbar sind. Anhand von 12 zentralen Bildzeugnissen sowie der Bilderfolge des Teppichs von Bayeux wird dieser Wandel beschrieben und analysiert. Dabei berücksichtigt das Buch kunstgeschichtliche und historische Fragestellungen und klärt, wann der Profanisierungsprozess in den Bildnissen einsetzte und was sich in den Herrscherbildern durch die verweltlichte Perspektive veränderte. X,394 Seiten und 16 Tafeln, gebunden (Europäische Geschichtsdarstellungen; Band 13/Böhlau Verlag 2006)

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Sachgebiete: Kunst des Mittelalters | Mittlere Geschichte
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