Crummenerl, Carl-Gerhard: Kategorialanalyse und Wissenschaft
Ontologische Grundbestimmungen Nicolai Hartmanns in der Perspektive seiner Naturphilosophie und Schichtentheorie. Im Zentrum der Studie stehen die in den Schichtungs- und Dependenzverhältnissen der realen Welt prävalent zur Entfaltung kommenden kategorialen Gesetze sowie die Raum- und Zeitanalysen, die mit wissenschaftlichen Positionen verglichen und überprüft werden. Beleuchtet wird auch Hartmanns ontologische Bewertung der Relativitätstheorie. - Nicolai Hartmanns Systemdenken gewinnt im Ausgang von seiner zunächst an Kant orientierten Grundlagenreflexion die Qualitätsstufe eines ontologischen Apriorismus, der sich mittels facettenreicher differentieller Kategorialanalysen auf eine Vielzahl sachhaltiger philosophischer Problemfelder hin perspektiviert. Hartmann hat nachdrücklich die Notwendigkeit unterstrichen, im Bemühen um eine naturphilosophisch überzeugende Transzendenzbewältigung dem aktuellen Stand der exakten Wissenschaften Rechnung zu tragen. Demzufolge werden in dieser Untersuchung die Hauptakzente auf die in den Schichtungs- und Dependenzverhältnissen der realen Welt prävalent zur Entfaltung kommenden kategorialen Gesetze sowie auf Raum- und Zeitanalysen gesetzt und diese hinsichtlich ihrer theoretischen Belastbarkeit mit bestimmten wissenschaftlichen Positionen verglichen und überprüft. Ihren systembedingten Abschluss finden diese Überlegungen in Hartmanns ontologischer Bewertung der Relativitätstheorie. XLVI,552 Seiten, gebunden (Studien und Materialien zur Geschichte der Philosophie; Band 87/Olms Verlag 2013)
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