Suutala, Maria: Zur Geschichte der Naturzerstörung
Frau und Tier in der wissenschaftlichen Revolution. Die Untersuchung behandelt aus ökofeministischer Perspektive das Verhältnis zwischen Mensch und Natur im 17. Jahrhundert und arbeitet die Bedeutung von Religion und Wissenschaft im Herrschaftsdenken heraus. Das 17. Jahrhundert mit der Mechanisierung des Weltbildes ist von zentralem Interesse für die Geschichte der Naturzerstörung und der Unterdrückung der Frau. Das Neue liegt vor allem in der Erforschung der Idee des Tierischen als des Bösen: Während die Renaissance allseits gegen das Tierische kämpfte, wird jetzt das Tierische besonders in die Frau hineinprojiziert. Die Frau ist nicht nur tierisch, sondern sie wird sogar als das böseste aller Tiere angesehen. Zur Bezähmung der Frau gehörte die Vernichtung der Weiblichkeit, namentlich in ihrer Sexualität, die als unersättlich erachtet wurde. 271 Seiten mit 15 Abb., broschiert (Europäische Studien zur Ideen- und Wissenschaftsgeschichte; Band 7/Peter Lang Verlag 1999) Mängelexemplar
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