Überlegungen zum Wandel der Bestattungsformen in der römischen Kaiserzeit

Mielsch, Harald: Überlegungen zum Wandel der Bestattungsformen in der römischen Kaiserzeit

Anhand von Bildquellen der Gräber und Sarkophage der Vatikannekropole unter St. Peter erschließt Harald Mielsch den Wandel der Bestattungsform (von der Verbrennung zur Bestattung) im 2. Jahrhundert n. Chr. In der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. verbreitete sich in Rom die Sitte, Verstorbene aus wohlhabenden Familien nicht mehr zu verbrennen - für die Kaiser wurde dies noch lange beibehalten - , sondern die Toten in marmornen Sarkophagen beizusetzen. Im späten 2. Jahrhundert ist die Sitte allgemein. Damals und im 3. Jahrhunderts sind die häufig mit figürlichen Friesen geschmückten Sarkophage und Grabbauten im ganzen römischen Reich üblich und für uns eine bedeutende Bildquelle. 40 Seiten mit 30 Abb., broschiert (Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste. [491. Sitzung vom 18. April 2007 in Düsseldorf]. Vorträge; G 421/Verlag Ferdinand Schöningh 2009) leichte Lagerspuren

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Bestell-Nr.: 16804 Sprache: Deutsch Gewicht: 111 g
Sachgebiete: Kunst der Antike | Alte Geschichte | Religionswissenschaften
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