Die Wiegendrucke der Universitätsbibliothek Basel. Teil 3

Van der Haegen, Pierre L.: Die Wiegendrucke der Universitätsbibliothek Basel. Teil 3

Teil 3: Die Wiegendrucke aus Italien, Frankreich und der französischsprachigen Schweiz. Alle Inkunabeln sind kurz und präzise beschrieben. Im Titelblock wird auf die bibliographischen Referenzen der wichtigsten Inkunabelkataloge hingewiesen. Der Autor hat nicht nur die Kollation und Vollständigkeit sowie die wichtigsten Besitzer- und Kaufvermerke akribisch erfasst, sondern auch den Zustand und die künstlerische Ausstattung sowie viele Einbände detailliert beschrieben, um eine eindeutige Identifikation der Basler Exemplare zu ermöglichen. Die Inkunabeln werden nach Region, Ort und Druckerei geordnet beschrieben. Der Band enthält die Drucke der Universitätsbibliothek Basel, die ausserhalb des deutschgermanischen Sprachraums entstanden sind, d.h. alle in Italien, Frankreich und der französischsprachigen Schweiz gedruckten Inkunabeln. Das grösste Kontingent der beschriebenen Wiegendrucke stammt mit 400 Titeln aus den Werkstätten von Venedig, mit denen die Basler Drucker, insbesondere Johann Amerbach, in engem geschäftlichen Kontakt standen. Amerbach wird in seiner Basler Frühzeit häufig Hans der Venediger genannt, da er vor seinem Zuzug nach Basel längere Zeit in einer der vielen Buchdruckereien Venedigs gearbeitet hat. Diese enge Beziehung zu Italien ist später durch Tausch oder Zukauf italienischer Werke, speziell aus den Offizinen Venedigs, gepflegt worden. Aus der französischen Schweiz besitzt die Universitätsbibliothek nur wenige Exemplare aus Genf und Rougemont, während das beachtliche Kontingent von Inkunabeln französischer Provenienz von den Drucken aus Paris und Lyon dominiert wird. Quantitativ überwiegen die Inkunabeln aus Lyon, qualitativ stechen die Pariser Drucke hervor. Aus Paris nämlich, wo sich Johann Heynlin von Stein um die Förderung der Buchdruckerkunst initiativ bemühte, stammt aus der Offizin U. Gering, M. Crantz und M. Friburger eine Reihe der ältesten und prächtigst ausgeschmückten Inkunabeln, die aus dem Besitz von Heynlin via Kartause in den Bestand der Universitätsbibliothek Basel übergegangen sind. Ebenfalls aus dem Besitz Heynlins stammen weitere Wiegendrucke der Frühzeit um 1470, die sich Johann Heynlin aus Rom bei U. Han resp. Sweynheym und Pannartz beschaffte. XXIII,587 Seiten mit 5 Farb- und 9 s/w-Tafeln, Leinen (Schriften der Universitätsbibliothek Basel; Band 7.3/Schwabe Verlag 2014)

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Sachgebiet: Bibliothekswissenschaften, Bio-/bibliographische Handbücher
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