Jüdische Autonomie in der Frühen Neuzeit

Gotzmann, Andreas: Jüdische Autonomie in der Frühen Neuzeit

Recht und Gemeinschaft im deutschen Judentum. Im Zentrum der jüdischen Geschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts steht die Frage nach der Autonomie jüdischer Gemeinden und jüdischer Kultur. Anhand zweier zentraler Gesichtspunkte, der Wahrnehmung von Recht und Gemeinschaft, beschreibt der Autor die Funktion, Grundlagen und Strukturen der organisatorischen Eigenständigkeit und des kulturellen Selbstverständnisses der jüdischen Gemeinschaft. Neben Aspekten der Organisation, Sicherung und Bewertung der jüdischen Rechtssphäre kommen die Begriffe von Vergesellschaftung, Zugehörigkeit und Hierarchie zur Sprache, wie diese in den Bezügen zwischen jüdischer Gemeinschaft und christlicher Umwelt sowie zwischen Norm und Praxis sichtbar werden. Zugleich verfolgt der Autor die entscheidende Frage nach der Bedeutung des Rabbinats und der rabbinischen Theologie für das zeitgenössische Judentum. 856 Seiten mit 10 Abb., gebunden (Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden; Band 32/Wallstein Verlag 2008)

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Sachgebiete: Geschichte der frühen Neuzeit | Judentum in der Neuzeit
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